Kennzeichen einer guten Ideen­management-Software

Lesedauer: 2:40 Min.

Heute weiß man um die Notwendigkeit, seine Mitarbeiter in den Entwicklungsprozess innovativer Ideen einzubeziehen. Das ist schon fast ein alter Hut. Die Frage ist, wie das bestmöglich gelingen kann. Und dazu haben wir von Evulu uns mal unsere Gedanken gemacht.

Egal für welches Ideenmanagement-System Sie sich entscheiden, es sollte folgende Anforderungen erfüllen. Nur dann werden Sie Ihre Mitarbeiter dazu bringen, ihre Einfälle auch wirklich einzureichen und so zum Gelingen Ihrer Innovationsbemühungen beizutragen.

Kriterien in der Übersicht

  • Das Tool sollte Sie (als Challenge Owner) dabei unterstützen, den Projektauftrag klar und verständlich zu formulieren. Wenn die Teilnehmer eines Ideenwettbewerbs nicht genau wissen, worum es geht und was erreicht werden soll, werden sich viele von ihnen nicht beteiligen.
  • Das Einreichen / Hochladen von Ideen sollte so einfach wie möglich sein. Das bezieht sich vor allem auf die Usability der Eingabe-Funktionen. Nur wenn der Nutzer sofort erkennt, wo was ist und wie er seine Überlegungen zur Verbesserung öffentlich machen kann, wird er sich an einer solchen Innovations-Challenge auch beteiligen.
  • Die Projektteilnehmer sollten im Entwicklungsprozess innovativer Ideen bestmöglich unterstützt werden. So gibt es bei Evulu z.B. eine Bot-Beraterin namens Eva, die unsere User dabei unterstützt, kreative Ideen zu entwickeln. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden unterschiedliche Eingabe-Templates, um sie bei der Formulierung ihrer Ideen zu unterstützen und die Eingabe von Ideen zu strukturieren.
  • Die Software sollte den Teilnehmer dabei helfen, ihre Ideen so zu beschreiben, dass man versteht, welches Problem adressiert wird, wie sie dieses lösen wollen, warum das wichtig ist und welche Vorteile sich aus der Umsetzung ergeben würden.
  • Auch sollten sich Ihre Mitarbeiter in Teams zusammenzuschließen und gemeinsam an der Aufgabenstellung arbeiten können.
  • Das von Ihnen gewählte System sollte den Teilnehmern zwingend erlauben, Entwürfe anzulegen und diese zu einem späteren Zeitpunkt zu bearbeiten, bevor sie hochgeladen werden.
  • Den eingereichten Ideen sollten Bilder und Dokumente mit erläuternden Informationen angehängt werden können.
  • Da viele Mitarbeiter gerne die Zeit morgens und abends (z.B. in der Bahn) nutzen, um ihre Ideen auszuführen und hochzuladen, sollte das von Ihnen gewählte System mobil optimiert und zu jeder Zeit verfügbar sein.
  • Die eingereichten Ideen sollten anhand unterschiedlicher projektrelevanter Kriterien bewertet werden können.
  • Zusätzlich empfiehlt es sich, auf Systeme zu setzen, die nicht die ewig gleichen Bewertungsmaßstäbe anlegen, sondern viele, und Ihnen im Idealfall noch die Möglichkeit bieten, eigenständig neue anzulegen.
  • In der Bewertungsphase müssen die Ideen zufällig ausgespielt werden. Ansonsten läuft man Gefahr, dass die zuerst hochgeladenen Ideen öfter beurteilt werden, als die am Ende eingereichten.
  • Auch sollten Sie die Möglichkeit haben, die unterschiedlichen Kriterien den mit einem Projekt verfolgten Schwerpunkten entsprechend zu gewichten. Es ist recht unwahrscheinlich, dass alle Kriterien zu jeder Zeit gleich wichtig sind.
  • Wirklich gute Systeme erlauben Ihnen, zu unterschiedlichen Projekten unterschiedliche Juroren einzuladen, schließlich kann nicht jeder Mensch alles wissen – oder beurteilen.
  • Die Ergebnisse der Bewertungsphase sollten unbedingt durch das System aufbereitet und in einem Abschlussbericht zusammengestellt werden.

Wenn das von Ihnen gewählte Ideenmanagement-System obige Funktionen erfüllt, werden Sie damit die wichtigsten Schritte im Innovationsprozess abbilden können. Bei Fragen, einfach durchklingeln. 😉

Bis bald

Krist°f / Co-Founder Evulu


Foto von Charles Deluvio auf Unsplash

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